Melisa & Sierść (1. März im Klubraum Plagwitz)

Posted in Uncategorized on February 11, 2016 by tantedill

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Am Dienstag, dem 1. März werden Melisa & Sierść aus Warszawa im Klubraum plagwitz spielen. Melisa machen schön verhallten noisepunk mit finsteren Texten… Sierść klingen, als hätte Lydia Lunch einen Halleffekt verschluckt, dazu ordentlicher Gitarrenkrach… Mehr zu ihrer Musik und zur momentanen Situation in Warschau folgt an dieser Stelle, eventuell auch im Radio Blau am 29. Februar…

melisa – nie mam gdzie spać – 01:41

melisa – Dla Melizy – 01:41

Sierść – चतुर् – 02:01

SIERŚĆ @ Eufemia, 12.03.2015

melisiers
melisa

P.R.S.O. + Pestarzt (zweimal Hardcorepunk aus Sombor) in Leipzig, Klubraum Plagwitz

Posted in Uncategorized on April 3, 2015 by tantedill

prsohundie Es fing 2009 an, als ich eine Tape Compilation mit Bands aus der Nähe des kroatisch-bosnisch-serbischen Grenzflusses Sava (und ein paar Leipziger Bands) zusammenstellte . Im Beiheft war auch ein Szene-Report aus der Stadt Sombor in der Vojvodina von Ana, Macherin des Profit from Poison Fanzines. Letztes Jahr war ich nun nochmal in der Nähe von Sombor und dort spielten die Bands P.R.S.O. und The Spritz, die ich beide sehr gut fand. Nun spielen sie (P.R.S.O. und Pestarzt), wie von mir gewünscht, hier in Leipzig. Die beiden Bands spielen feinsten düstren Hardcorepunk, der an die umwerfende jugoslawische Hardcorepunktradition erinnert (Bands wie U.B.R. oder Patareni). Ich dachte ich kombiniere es mit einer Spezialsendung bei Radio Blau über den jugoslawischen Punk-Untergrund der Vergangenheit, über jugoslawische und postjugoslawische Community-Radios und deren Gegenwart. Die Sendung kommt am 25.4. um 19 Uhr bei Radio Blau oder auf dem Blog Lost Mixtape.

Der Sender B92 aus Belgrad war wohl das erste interessante Radio-Projekt, dessen Existenz in mein Bewusstsein drang. Es wurde 1989 als Studentenprojekt gegründet und sollte dann in der Zeit des aufkeimenden Nationalismus in ganz Jugoslawien eine teils wichtige und subkulturelle, zum Teil aber auch nur liberale und marktgerechte Rolle spielen. Zur Zeit der Proteste gegen Milosevic spielte es eine wichtige Rolle als nationalismuskritisches und auch in seiner Vernetzung internationalistisches Projekt, es gab Kontakte zu Musikern wie Mike Watt (Minutemen) oder Sonic Youth. Heute ist das Programm leider komplett langweilig, welche Rolle B92 als linksliberales Medium in einer Gesellschaft spielt, die grosse Probleme mit Nationalismus und religiösem Fundamentalismus hat, ist natürlich eine komplett andere Frage…

Viel länger existiert der Sender Radio Študent in Ljubljana, der sich schon 1969 aus einer studentischen Initiative ergab:

In der aufgeheizten Atmosphäre der späten 1960er entstand in Ljubljana Radio Študent – die erste unabhängige Radiostation in Jugoslawien – sie wurde 1969 von der Študentska organizacija uStudent-Radio-e1358886955842niverze v Ljubljani gegründet. Der Akt der Gründung war Teil der Konzessionen seitens der Behörden, die Wut der Studenten über die teilweise Nachrichtensperre in Slowenien während der 1968er Proteste zu beschwichtigen.”

(The Diversity of diversity traditions: Rock in opposition and yugoslavian underground / ahogonsindustrialguide.blogspot.de)

Radio Student ist immer noch der interessanteste Sender in den Ländern, die Jugoslawien nachfolgten. Ich sprach mit dem Macher der Sendung “Subway“, die wöchentlich das Neueste aus Punk, Hardcore, Crust und Grind-Untergründen widerspiegelt und auch Ausflüge in die Szenen anderer Länder unternimmt. Ein weiterer interessanter Sender ist der Kanal 103 aus Skopje in Mazedonien, den es seit 1991 gibt.  Ich spiele an diesem Abend also mit der Geschichte der Radios verwobene Punk und Hardcoremucke, wie z.B. die bereits 1980 (!) komplett im Radio aufgenommenen Frühwerke der Punkband Termiti, als auch späteres, das den wie ich finde sehr grossartigen Hardcorepunkuntergrund reflektiert (und 1983 schon im semiberühmten Punk-Fanzine Maximum Rocknroll mit einem jugoslawischen Szene-Report gewürdigt wurde) und ein paar Lieder von den Bands P.R.S.O. und Pestarzt, die zur Belohnung vielleicht sogar gleich zweimal in Leipzig spielen.

Freitag 20. Februar 2015: Romano Krzych (prag) im kohlenkeller (ca um 10)

Posted in Uncategorized on February 8, 2015 by tantedill

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Romano Krzych – Robespierre

Sonntag, 7. September 2014: B°Tong // Rovar 17 // Syncboy

Posted in Uncategorized on September 2, 2014 by tantedill

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Beginn des Ausschanks des Kamilleschnaps: 19 Uhr

Beginn des musikalischen Unterhaltungsangebots: 20 Uhr
B°Tong – lunar landing

Chris Sigdell is an experimental electronic musician. He developed a soft spot for early industrial textures and pioneering ambient soundscapes while cutting his teeth in cult industrial band NID (1995-2005). A mysterious and shadowy figure he has ended up assembling sounds of such chilling creepiness that it makes Aphex Twin’s Selected Ambient Works Vol. 2 sound like a collection of sugar-coated lullabies. The sound of b°tong feels a lot like an agonizingly slow crawl through a dark tunnel where the dim light at the other end never gets closer.
Rovar 17 – Nom more pain

The phenomenon of Rovar17 (Insect17 in English) was born 31st august 2002, in the workroom of Kálmán Pongrácz. Levente Bod joined the band three days after, and they worked together until the end of 2004. Together they created the albums Horsehead Nebula, Anything Else The Madness and English Letter with audio collage techniques.
Nowadays Rovar17 is Kálmán Pongrácz’s solo project. Rovar17 is now also a member of the ParaNoiZ band formed in 2011.

Syncboy
syncboy aka bodo hansen created his own musical language, mixing up krautrock, psychedelic, (post)punk, electronica and drones using
his laboratory of analogue synthesizers, sequencers, fx and field recordings.

Syncboy
 

 

Sonntag, 30. März 2014 um 21 Uhr: Bruital Orgasme, Sleazy Pictures of teapee // Kellerkonzert

Posted in Uncategorized on March 21, 2014 by tantedill

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Bruital Orgasme (Liège, Belgien)
bruital orgasme – mesir macunu

Bruital Orgasme sind Fil und Nath aus Belgien. Ihre Geräuschexperimente setzen sich zusammen aus Frequenzmodulation, aufgenommenen Field Recordings, selbstgebastelten Klangerzeugern, manipulierten Gerätschaften und gefundenen Geräuschen aus so unterschiedlichen Quellen wie Radio, Kassette…

Sie haben bereits in vielen Ländern Konzerte gespielt, unter anderem in Kanada, Türkei, Bulgarien, Holland, Polen, ungarn, Frankreich, Belgien, Deutschland, Italien.

Sleazy Pictures of teapee (Hamburg)
Aus diversen Gerätschaften herausmanipulierter Krach und gnadenlose Allein zuhaus-Aufnahmen… mit Verbindungen zu Difficult music-Kreisen in Hamburg und was ist mit dieser Single auf Siltbreeze?
Sleazy sounds
https://soundcloud.com/bird1986/zwang-und-nachweis

«Distort the signal into a commnicative tension, reaching the bodily effects of noise as music… The sounds of roaring sea is not far from withe noise, but is not considered unpleasant & irritating… Disturbance…Psycho-acoustic tests… To the point where harsh noise is not considered unpleasant demands a training of the senses, a lack of restraint, allowing all sounds to be music, emancipating noise from its mimetic function, abstracting it as purely aesthetic… Shifting the focus from the notes to the sounds, by setting music as layered organized sounds, an implosion of meanings into the sublime… A convulsive beauty… A sensuous impression… An overload of the nervous system, maybe reflecting our inner & outer chaos… Absorbing the listener into an ecstatic black hole… Just like an orgasm…»

Random is my Name

Posted in Uncategorized on February 9, 2014 by tantedill

jetzt draussen auf bad maps… neue kassette in 50er Auflage des Leipziger Elektronik/Gitarre-Experiments Random is my name. Kann aIMG_0037uch per email angefordert werden…

Zwischen verhallenden Landschaften mit Gitarre, welche mitunter an alte Helden wie Godspeed You Black Emperor gemahnen und Chiptunes (Musikrichtung welche sich der Erforschung von Pieptönen widmet) bewegt sich dieses One-Man-Projekt aus Leipzig und schwelgt so schön, dass mensch gleich mitschwelgen möchte, rüttelt aber gegebenenfalls auch so wundersam auf wie deine alten Wecker, die viel zu weit vom Bett enfernt schon vor dem Mittagessen zu klingeln beginnen….

A

Everybody goes dancing but me

Kitchengongs

I love the Sound of Bubbles when They Pop

B

Forgotten Washcloth on the Line

You, Me, Something very Comfortable

MitLink

sleazy pictures of teapee // Helgi Mortal Kombat // music for blackrooms 12.12.13 (donnerstag) leipzig, kohlenkeller

Posted in Uncategorized on December 4, 2013 by tantedill

krach1212

Achtung! Sleazy pictures of teapee fällt leider aus, es spielen also nur Helgi Mortal Kombat und Music for blackrooms. Dafür am 14.12. (samstag) nochmal ein Konzert mit Helgi, blackrooms und zusätzlich dem bereits hier aufgetretenen java delle (aka timtim) mit jeweils experimentellem noise in der eisenbahnstr. (volkmarsdorf/neu-schönefeld) in leipzig (19 uhr)…
kracheisen

Helgi Mortal Kombat
Schräges Gemisch aus Bleeps und Blongs, collagenhafte noisefetzen, Avantgarde noise aus volkmarsdorf oder island… mit release auf timtimtonträger….

helgichoc
music for blackrooms
melodisch ambitionierte elektroniklandschaften bei bewölktem himmel aus leipzig.

blackrooms..

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